Garten der Bibel

Vor der Kirche und vor dem Pfarramt sowie im Innenhof befindet sich der Garten der Bibel.

Zur Gestaltung

Im Pflaster vor dem Eingang zur Friedenskirche zeigt sich das Symbol der Kirche: die Taube.
Die Beete rechts der Kirche beherbergen die Feige, den Weinstock, verschiedene Heilkräuter und das Beet der Gräser. Heimische Duft-Sträucher umgeben eine Bank.
Die Anpflanzung links der Kirche auf steinigem Grund symbolisiert die karge Landschaft im Heiligen Land.
Herausgehoben ist das Kreuz welches von Rosen umrankt wird.

Die Bepflanzung der Beete ist nicht thematisch ausgerichtet. Zu jeder Jahreszeit blüht es an irgendeiner Stelle.
Der Solitärbaum links neben dem Kircheneingang ist die Elsbeere, der Lieblingsbaum von Martin Luthers Frau Katharina von Bora. Sie war der Baum des Jahres 2011.

Hinter der Kirche beim Glockenturm betreten Sie den Innenhof.

In den geometrisch angeordneten Beeten finden sich weitere Pflanzen, welche in der Bibel erwähnt werden: Lavendel, Efeu, Eiche, Buchsbaum.

Der als Brunnen konzipierte Betontrog wurde 2011 bepflanzt. Der Quellstein symbolisiert, dass ohne Wasser kein Leben möglich ist. Den Strom für die Pumpe erzeugt die Photovoltaikpalette auf dem Dach des dahinterliegenden Hauses.

Nähere Erläuterungen zu den Pflanzungen im Garten der Bibel finden Sie hier.

Pflege der Gartenanlage

 

Ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern kümmert sich um die Pflege der Anlage.

 

 

 

 

 

 

Baum des Jahres 2013: Holzapfel (Malus silvestris) - ein fast vergessener Wildobstbaum

Auf dem Stück Wiese links neben der Kirche wurde ein Holzapfelbaum gepflanzt. Noch ist das Bäumchen recht klein, kann aber ein Höhe von ca. vier Metern erreichen und ein Alter von etwa 100 Jahren. Der Holzapfel ist der "Baum des Jahres 2013". Der "Baum des Jahres"  wird jedes Jahr im Oktober für das darauffolgende Jahr von der "Baum des Jahres – Dr. Silvius Woderz Stiftung" und durch deren Fachbeirat, das Kuratorium Baum des Jahres bestimmt. Auf unserem Kirchengelände stehen mehrere Bäume welche als Baum des Jahres bestimmt wurden: Stiel-Eiche 1989, Sommerlinde im Garten des Kinderhauses 1991, Europäische Eibe bei den Schaukästen vor der Kirche 1994, Hainbuche, allerdings geschnitten 1996, Eberesche vor dem Kinderhaus 1997, Elsbeere links vor der Kirche 2011.

Zur Vorgeschichte

Im Jahr 2002 bot es sich im Rahmen der Neugestaltung der Eichenauer Hauptstraße an, dem Vorplatz der Kirche ein neues Gesicht zu verleihen. Die vormals von einem dichten Baum- und Heckenbestand verdeckte Kirche rückte auf diese Weise aus ihrem Versteck.

Der damalige Kirchenvorstand und Pfarrer Christoph Böhlau sahen die Möglichkeit, einen „GARTEN DER BIBEL“ anzulegen. Den Auftrag erhielt das Gartenarchitektenteam Linaria aus Gröbenzell.

Verschiedene Bedingungen sollten erfüllt sein:

  • behindertenfreundlicher Eingang zur Kirche,
  • es sollten auch heimische Pflanzen verwendet werden
  • und der Garten sollte „bedienfreundlich“ sein.

 

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